Sport

Sport +

Die Ursulinenschule legt großen Wert auf die individuelle Forderung und Förderung ihrer Schülerinnen. Mit dem Programm "SportPLUS", auch bekannt als Sportförderunterricht, bieten wir eine ergänzende Maßnahme der Bewegungs- und Gesundheitsförderung zum regulären Sportunterricht an. Dieses Unterrichtsangebot soll neben einer Verbesserung der motorischen Leistungsfähigkeit insbesondere dazu beitragen, individuelle Defizite und Schwächen in verschiedensten Bereichen auszugleichen. So haben gezielte sportliche Übungen z. B. einen positiven Einfluss auf die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit sowie auf die Kooperationsfähigkeit, bauen Verhaltensweisen wie Ängstlichkeit und Aggressivität ab und tragen zum Ausgleich von Wahrnehmungs- und Haltungsschwächen bei.

 

Konkret sollen je nach individuellem Förderbedarf der Schülerinnen folgende Bereiche gefördert werden:

  1. Wahrnehmungsförderung
    • auditive Wahrnehmung
    • visuelle Wahrnehmung
    • taktile Wahrnehmung
    • kinästhetische Wahrnehmung
    • vestibuläre Wahrnehmung
  2. motorische Förderung
    • Koordination
    • Haltung (z. B. bei Rücken- oder Fußschwächen)
    • Ausdauer
  3. Soziale, emotionale und kognitive Förderung
    • Kontakt aufnehmen und kooperieren
    • sich einfühlen
    • Konflikte lösen
    • den Körper erfahren
    • sich entspannen
    • Risiken eingehen, Abenteuer erleben
    • selbstständig handeln
  4. Bewegungskultur

 

Das Unterrichtsangebot umfasst wöchentlich eine Schulstunde, die im direkten Anschluss an den regulären Unterricht stattfindet. Um eine individuelle Förderung bestmöglich umsetzen zu können, überschreitet die Kursstärke eine Anzahl von 15 Schülerinnen nicht.

 

Bei allem Fördern kommt in unserem "SportPLUS"- Kurs aber auch der Spaß nicht zu kurz ...

 

Ansprechpartnerin: A. Hahn

Ski-Klassenfahrt in Klasse 9

Wäre es nicht schön, eine Skifahrt ins Fahrtenprogramm der Ursulinenschule aufzunehmen und den Schülerinnen Sportunterricht in der Natur zu ermöglichen?
Man könnte den Mädchen Gelegenheiten bieten, vielfältige Bewegungserfahrung zu sammeln, die in der Schule nicht möglich sind?
Nachdem die Fachschaft Sport mit breiter Mehrheit, diese Idee unterstützt hatte, machten drei Sportlehrerinnen in den Osterferien im Zillertal / Österreich den Skilehrerschein, um schulische Skifahrten organisieren und leiten zu können, sowie Skikurse mit Schülerinnen durchführen zu können.

Skifahren ermöglicht den Schülerinnen vielfältige Gruppenerlebnisse und schnelle Lernerfolge. Innerhalb von wenigen Tagen lernen die Schülerinnen, einen kleinen Berg kontrolliert herunterzufahren, was viele zunächst nicht für möglich hielten und was eine überwältigende Erfahrung ist.
Da bei derartigen Fahrten Bewegungsaktivitäten in freier Natur im Mittelpunkt stehen, können Einblicke in ökologische Zusammenhänge gewonnen und ein Unterricht gestaltet werden, der die beiden Aspekte „Natur erleben“ und „Natur bewahren“ in Einklang bringt. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten für fächerverbindendes Lernen vor allem in den Fächern Geographie und Biologie.
Der im Kernlehrplan Sport geforderte Sportbereich „Gleiten, Fahren, Rollen“ wird an Originalschauplätzen in beeindruckender Umgebung umgesetzt.
Die großen Anbieter von Ski-Klassenfahrten achten heute verstärkt darauf, dass die Zielgebiete Anforderungen nationaler und EU-weiter Umweltverträglichkeits-prüfungen (Lifte, Pistenbau und –pflege, Schonung des Bergschutzwaldes, Infrastruktur, Beschneiung) erfüllen.
Schulische Skiveranstaltungen bieten so die Chance, durch angeleitete Naturerlebnisse eine positive Einstellung zum Naturschutz und zur Umweltproblematik zu schaffen. Für schneearme Tage kann beispielsweise ein Alternativprogramm (Wanderung, Eissporthalle) geplant werden.
Nachdem sich die Schulkonferenz dafür entschieden hat, in den nächsten beiden Jahren probeweise eine Ski-Klassenfahrt in Klasse 9 als Alternative zu Städtetouren und Segeln anzubieten, wird im Januar 2016 erstmals die Klasse 9c ins Kleinwalsertal fahren, um dort in traumhafter Umgebung das Skifahren zu erlernen.
Wir freuen uns schon sehr und hoffen, dass das Projekt fortgesetzt wird.

Kletterwand

Unsere Boulderwand.

 

Das Wort „Bouldern“ kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet „kleiner Felsblock“. Bouldern bedeutet Klettern im niedrigen Absprungbereich, d.h. ohne notwendige Sicherung durch Seile auf einer Höhe von bis zu 2 bzw. 3m (max. Tritt- bzw. Griffhöhe). Es wird also weniger in die Höhe als vielmehr in die Breite geklettert. Der besondere Reiz des Boulderns liegt daher im Vergleich zum Sportklettern im Durchklettern einer bestimmten Griffkombination sowie im Austüfteln und anschließenden Erklettern verschiedener Routen. Auf unterschiedlichen farbigen Kletterrouten können die Schülerinnen und Schüler nun sogar um die Ecke klettern.

Vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern findet die Kletterwand viel Zuspruch und wird in den Pausen stark frequentiert.

Sportfest

Das diesjährige Sportfest sollte eine Mischung aus klassischen Bundesjugendspielen mit Einzelwertung und alternativem Sportfest mit Gruppenwertung werden. Hierzu hatte sich aus den letzten beiden Sporthelfer-Ausbildungsjahrgängen eine Sportfest-Entwicklungsgruppe gebildet, die gemeinsam mit Judith Fangmann und Britta Hildebrand ein Konzept erarbeitet hat. Das Sportfest wurde im Rahmen eines Wettbewerbes durchgeführt, bei dem möglichst alle Schülerinnen einer Klasse bei allen Disziplinen starteten. Die Disziplinen Sprint und Schlagballweitwurf erfolgten wie bei den Bundesjugendspielen mit Zeitmessung bzw. Weitenmessung. Für alle anderen Disziplinen wurden Punkteschemata entwickelt. Alle Punktzahlen, die von Schülerinnen einer Klasse erzielt wurden, flossen in eine Gesamtpunktzahl für die Klasse ein.
Bei diesem Konzept haben wir versucht, den (meist guten) Sportlerinnen entgegen zu kommen, die an ihrer individuellen Leistung interessiert sind („Wie weit habe ich geworfen?, Wie schnell bin ich gelaufen?“) als auch den Teamgeist zu unterstützen, bei dem es darauf ankommt, dass alle Klassenkameradinnen ihre individuelle Leistung in die Klassenwertung einbringen und sich gegen die Parallelklassen durchsetzen. Neben Spaß an der Bewegung und dem Ausprobieren neuer Wettkampfdisziplinen sollte auch die aktive Bewegungszeit jeder einzelnen Schülerin gegenüber den klassischen Bundesjugendspielen deutlich erhöht werden.

Hier nun die neun Disziplinen:

  1. Reifenwettlauf
  2. Kanonensprint als Klassenstaffel
  3. Speerzielwurf
  4. Medizinballschleuderwurf
  5. Sommer-Biathlon
  6. Bananenkistenhürdenstaffel
  7. Zonenweitsprung
  8. Sprint 50m, 75m
  9. Schlagballweitwurf mit normaler Messung

Bei herrlichem Wetter waren die Mädchen mit Feuereifer bei der Sache und jede versuchte auf ihre Weise Punkte für die eigene Klasse zu erkämpfen.
Dank der Sporthelferinnen, die nicht nur im Vorfeld das Konzept erarbeitet hatten, sondern auch als Riegenführer, Weitenmesser, Punkterichter, Schiedsrichter u.ä. eingesetzt waren gelang ein reibungsloser Ablauf, so dass der Tag bestimmt für viele in schöner Erinnerung bleiben wird.
Bereits am selben Nachmittag werteten die Sporthelferinnen die Ergebnisse aus, so dass die Siegerehrung und Urkundenverleihung zeitnah erfolgen konnte.

 

B. Hildebrand 

 

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