Bistrocafe der Ursulinenschule

Petra Grohn

Allgemeines

Petra Grohn (links) und die 1. Vorsitzende Sarah Heller
Petra Grohn (links) und die 1. Vorsitzende Sarah Heller

Im Bistrocafe Ursulinenschule e.V. sind ca. 100 ehrenamtliche Personen tätig. In den meisten Fällen ist es die Mutter der Schülerinnen bzw. der Schüler. Aber auch Vater, Oma, Opa, Tante und Onkel engagieren sich im Verein. Täglich sorgen sie dafür, dass die Schülerinnen und Schüler Brötchen, Milch, Kakao, Obst etc. bekommen.

Wir haben Montag bis Freitag von 8:00 – 12:00 Uhr geöffnet. Täglich sind 3-5 Personen ehrenamtlich im Einsatz. Wir werden jeden Tag vom Bäcker beliefert. Der Metzger und der Lieferant für Obst , Gemüse und den besonders beliebten Mozzarellakäse kommen einmal wöchentlich.

Seit September 2019 haben wir 0,5 l Mehrweg Getränkeflaschen. Wir versuchen unseren Plastikmüll zu reduzieren. Dafür haben wir das Einmalbesteck aus unserem Sortiment verbannt. Nach und nach werden wir alles auf Mehrweg umstellen.

Fairtrade auch im Bistrocafe

2018 wurde die Fairtrade AG durch das Gymnasium ins Leben gerufen. Schnell konnten uns die Schülerinnen für die Arbeitsgemeinschaft begeistern, da schon fair gehandelte Produkte durch die Cafeteria angeboten wurden. Umgehend implementierten wir einmal im Monat vor dem Bistrocafe einen Infostand. Hier werden Plakate ausgehangen und über die Herstellung und den Vertrieb von Fairtrade Produkten informiert. Zudem können einzelne Produkte erworben werden. Zu Weihnachten gab es z.B. Weihnachtskalender mit Fairtrade Schokolade. 

Das Gymnasium hat im Dezember 2019 die Auszeichnung „Fairtrade School“ bekommen.

Nachhaltigkeit

Die Cafeteria bietet kleine Snacks für Zwischendurch
Die Cafeteria bietet kleine Snacks für Zwischendurch

Angeregt durch Fairtrade wurde auch über die Nachhaltigkeit im Bistrocafe diskutiert.

  • Schließt das eine das andere aus?
  • Wie können wir dem gerecht werden?
  • Wie viel Plastik verbrauchen wir?

Aus diesem Fragenkatalog ergab sich, dass alles Einwegplastik aus dem Sortiment verschwinden soll. Zudem wurden als Beitrag zur Nachhaltigkeit 250 Metalllöffel angeschafft. In diesem Zusammenhang sollten auch die Einwegflaschen für Getränke verschwinden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bestätigt, dass von Discountern und internationalen Getränkekonzernen immer mehr Einweg-Plastikflaschen in den Markt gedrückt werden. Doch dieser Trend hat negative Folgen für die Umwelt. Neben dem Ressourcenverbrauch belasten sie vor allem das Klima und erzeugen Unmengen an Abfall.

  • In Deutschland werden stündlich 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht
  • Pro Tag sind das rund 45 Millionen Stück
  • Pro Jahr werden 16,4 Milliarden Plastikflaschen verbraucht
  • Im Schnitt verbraucht jeder Deutsche fast 200 Einweg-Plastikflaschen pro Jahr
  • Einweg-Plastikflaschen sind inzwischen das dominierende Packmittel bei Getränken und haben einen Gesamtanteil von rund 52 Prozent. (Quelle: Deutsche Umwelthilfe)

Gründe für uns genug, nach Alternativen zu suchen. 

Wir haben nach langer Suche einen Lieferanten gefunden, der Mehrwegflaschen liefert. Das war mehr als schwierig, denn in der Regel gibt es nur Flaschen mit 0,75 l Inhalt, zu meist aus Glas und auch nur Cola-Getränke oder stark zuckerhaltig. Aber nun haben wir 0,5 l Mehrweg Kunststoff Flaschen mit 5 Geschmacksrichtungen gefunden. (Wasser medium- Wasser mit Zitrone – ACE – Apfelschorle – Isotonischer Drink)

Petra Grohn