Der Ursulinenkarneval bietet kreative Kostüme...
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...stimmgewaltige Darbietungen...
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...strahlende Gesichter...
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...akrobatische Höchstleistungen und vieles mehr.
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Der Ursulinenkarneval

Von:
Frank Bungart

Der Ursulinenkarneval findet an unserer Schule in enger Kooperation zwischen dem Gymnasium und der Realschule jährlich im Wechsel als großer und kleiner Ursulinenkarneval statt und wird von einem verantwortlichen Team, welches sich aus den Bereichen Kunst, Sport, Musik, Technik und Theater zusammensetzt, vorbereitet.

Zu diesen Teams gehören neben vielen interessierten Schülerinnen und Schülern auch 15 Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen, denen der Karneval als Kulturgut, ein Bestandteil historischen Brauchtums, das in unserer Region und speziell unserer Stadt über Jahrhunderte weiter getragen, immer wieder verändert und neu erfunden worden ist, letztlich aber doch wie­der­erkennbar erhalten bleiben soll, am Herzen liegt.

Da der Karneval untrennbar mit dem liturgischen Jahr ver­bun­den ist und sich ohne Verständnis für »geprägte Zeiten«, die über das Jahr verteilt eben verschiedene Aspekte des Menschseins in den Blick nehmen, kaum nach­voll­zie­hen lässt, ist es nicht so verwunderlich, dass im Karneval gewisse Riten und Traditionen eingeführt und weitergeführt werden sollen - eine zentrale Aufgabe unserer Schule.

Wir verstehen den Karneval als Fest der Spontanität, der individuellen, aber auch der kollektiven Lust am Blödsinn und daran, gewisse Schranken und Tabus zu brechen, die den Alltag regulieren.

So sehen wir es als Gewinn, wenn Karneval in der Schule, vor allem einer, die im Herzen des rheinländischen Karnevals und direkt im Schatten des Kölner Doms gelegen ist, ein pädagogisch und kulturell wertvoller Anlass sein kann, einen attraktiven, qualitativ hochwertigen und vor allem authentischen Fastelovend zu entwerfen, der unseren Schülerinnen und Schülern einen Begriff von Karneval zeigt, welcher es auch wirklich wert ist ver­mit­telt zu werden, der aber vor allem für jede und jeden die Genugtuung und die Freude beinhaltet, selbst aktiv und aufmerksam am »kölschen Fasteleer« teilhaben zu können.

In der Woche vor Rosenmontag finden als Höhepunkt der Vorbereitungen des großen Ursulinenkarnevals in unserer Schulaula fünf Sitzungen statt, zwei Elternsitzungen, eine Oberstufen-, eine Mittelstufen- und eine Unterstufensitzung, für die bis zu 400 Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch viele Lehrer und Eltern in unterschiedlichsten Mitwirkungsfeldern verantwortlich sind. Dabei ist es für uns als Schulgemeinschaft von besonderem Interesse, dass gemeinsame Erlebnisse und schulische oder lokale Bezüge in den Beiträgen die Identifikation und die kollektive Verbindung des Publikums mit den Auftretenden fördern. 

Gerade im Zeitalter der vorgefertigten Bilder und Meinungen ist es für unsere Schule eine dringende Notwendigkeit, junge Menschen zu eigenem kreativen Tun und Denken anzuregen und gemeinsam, ja fast spielerisch und mit viel Spaß, ein Ziel zu verfolgen. 

Die Karnevalssitzungen haben einen sehr hohen Stellenwert bei Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen, Lehrern und Eltern gleichsam, denn ohne den sonst üblichen Leistungsdruck übt man gemeinsam freiwillig und zahlreich und unsere Schülerinnen und Schüler bringen Eltern und Lehrer nicht selten aufgrund ihrer Eigenständigkeit, der Spontanität und ihres Ideenreichtums zum Staunen.

Mit kritischem Bewusstsein und sprachlichem Geschick verfassen Schülerinnen und Schüler eigene jecke Texte, Sketche oder sogar Büttenreden, die sie mit großer Ausdauer und Genauigkeit üben, um sie dann dem Publikum mit szenischem Feingefühl und in freier Rede zu präsentieren, überwinden so eigene Hemmungen und entwickeln ihr Selbstbewusstsein.

Junge Menschen finden sich in Gruppen zusammen, um beispielsweise einen gemeinsamen Tanz oder ein Musikstück einzustudieren, schärfen dabei ihr soziales Gefühl  und bekommen so die Möglichkeit, individuelle Fähigkeiten produktiv und verantwortungsbewusst in einer Gemeinschaftsarbeit umzusetzen.

Kreativität und künstlerisches Geschick sind vor allem bei der visuellen Umsetzung des wechselnden Mottos, unter dem eine Karnevalssession gestellt wird, gefragt und so werden in einer Gemeinschaftsarbeit von Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern Kostüme in aufwendiger Handarbeit kreiert und der Bühnenraum phantasievoll und nicht selten opulent gestaltet.

Aber bei all dem wollen wir nicht den alles überragenden Faktor vergessen, der als Antriebsmotor dafür sorgt, dass das Projekt „Fasteleer an de Ursulinescholl" immer wieder in dieser Weise stattfinden kann: die große Freude an dem gemeinschaftlichen Ursulinenkarneval.

Frank Bungart