Ausflug unserer Französischschülerinnen und -schüler nach Paris

Datum:
19. Nov. 2021
Von:
Jana Birk (GYM) und Edith Wertz (RS)

Schüleraustausch nach Paris

Die Klassen 7 und 8 der Realschule und des Gymnasiums haben kürzlich gemeinsam an einem Schüleraustausch nach Paris teilgenommen. Im Rahmen dieses Austauschs flogen sie mit dem Flugzeug nach Paris. Während des Fluges passierten schon einige seltsame Dinge. Eine Schülerin wollte z.B. den französischen Steward küssen :-O. Sie hatte gelesen, dass die Franzosen am besten von allen Männern küssen. Nun ja...angekommen in Paris warteten schon u.a. der Austauschschüler Camille mit dem unsere Ursulinen die französische Hauptstadt entdecken durften: die sündhaft teuren Champs-Élysées, den Eiffelturm, die Île de la Cité mit der romantischen Kirche Notre-Dame... und sie haben viel Französisch gehört und sogar ein bisschen gesprochen: sie haben nämlich auch am Französischunterricht teilgenommen. Mit einem echten französischen Lehrer!

Rendez-vous in Paris

Für die Klassen 9 und 10 fand diesmal zwar kein Schüleraustausch statt, dafür gab es aber ein Rendez-vous in Paris! Auf der Suche nach diesem mysteriösen Rendez-vous sind unsere Ursulinen mit der Metro quer durch Paris gefahren und haben viele verschiedenartige Menschen und die nicht so touristischen Viertel von Paris kennengelernt: das afrikanische Viertel Château Rouge, das chinesische Viertel an der Porte de Choisy, das historisch bedeutsame Viertel um die Bastille herum und das multikulti-Viertel Belleville, von dessen Hügel aus man einen wunderbaren Blick über Paris hat. Bis sie am Ende auf dem sehr berühmten Friedhof Père-Lachaise landeten, wo auch endlich das mysteriöse Rendez-vous wartete: es handelte sich um den berühmten Journalisten Victor Noir, der allerdings schon 1870 ermordet worden war.

Nur schade, dass die beiden Parisreisen so schnell zu Ende gingen: 90 Minuten dauerten jeweils die Aufführungen, die uns das deutsch-französische Knirps Theater aus Bad Ems am Dienstag präsentierte.

Wir sind sehr dankbar darüber, dass wir in diesen pandemiegebeutelten Zeiten, in denen uns der direkte Austausch mit unseren französischen Nachbarn und der Blick hinüber in unser Nachbarland so sehr erschwert werden, einen motivierenden Einblick in die französische Kultur und Sprache bekommen konnten. Wir haben gelernt, dass man nicht jedes Wort verstehen muss, sondern dass man viel aus dem Kontext ableiten kann und keine Angst haben muss, auch mit Fehlerchen die Fremdsprache zu sprechen.

Wir, die Französisch-Fachschaften der Realschule und des Gymnasiums, bedanken uns sehr herzlich bei dem Förderverein der Ursulinenschule, der uns dieses wunderbare Projekt durch seine finanzielle Unterstützung ermöglicht hat.