Informationen der Schulleitung - 30.04.2020

30. Apr 2020
Monika Burbaum

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen, liebe Schüler der Oberstufe,

 

die Ungewissheit, wie sich das öffentliche Leben in den kommenden Wochen entwickeln wird, ist überall zu spüren. Täglich erhalten wir hunderte Informationen, teilweise widersprüchlicher Art, selten mit wirklich wichtigen Inhalten. 

Viele Entscheidungen der Politiker sind auch für die Schulen relevant. Diese Entscheidungen werden uns mitgeteilt, doch beantworten sie immer nur einige Aspekte und werfen neue Fragen auf, so dass wir nicht wissen, wie die kommenden Wochen aussehen werden. Ich möchte Ihnen und Euch jedoch einige Überlegungen mitteilen, die hoffentlich Sorgen nehmen und helfen, die Situation mit einer gewissen Gelassenheit zu ertragen. 

Sicherlich machen sich einige Schülerinnen Sorgen, wenn sie trotz aller Mühen der Lehrerinnen und Lehrer nicht den ganzen Unterrichtsstoff bearbeiten können oder Fragen offen bleiben. Mit Angst kann man nicht gut lernen und deshalb ist es wichtig zu wissen, dass keiner sitzen bleiben kann. Die eventuellen Lücken werden wir gemeinsam nacharbeiten müssen.

Auch wenn die Schule wieder geöffnet wird, so können wir nicht alle Schülerinnen gleichzeitig beschulen. Wenn wir vom Ministerium erfahren, wann welche Schülerinnen in die Schule kommen sollen, dann werden wir die Klassen in Gruppen einteilen und abwechselnd unterrichten.

Im Augenblick ist es nur wichtig, dass die Grundlagen in den Hauptfächern vermittelt werden und in den Nebenfächern die Schülerinnen motiviert werden, sich mit verschiedenen Themen zu beschäftigen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind sehr kreativ und in gutem Kontakt mit ihren Klassen und Kursen. 

Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Woche die Jahrgangsstufe 11 und dann die Jahrgangsstufe 10 wieder in die Schule kommen können. Leider können wir nichts zu den Klausuren sagen, die noch geschrieben werden müssen. Das Sozialpraktikum wird wohl nicht stattfinden, da verschiedene Einrichtungen wie Altenheime, Krankenhäuser und Hospize keine Praktikanten zulassen. Auch das Berufspraktikum ist nicht sicher, denn auch hier wissen wir nicht, wie die verschiedenen Firmen reagieren werden.

Zurzeit haben wir nur die Abiturienten in der Schule, die verschiedene Lernangebote wahrnehmen. Wir haben die Schule in ein Einbahnstraßensystem umgewandelt, überall stehen Desinfektionsmittel und die Tische sind entsprechend auseinander gerückt. Für den Notfall, wenn man die eigene vergessen hat, bieten wir auch Masken an. Unsere hygienische Ausstattung ist somit sehr gut und wir haben mit der Reinigungsfirma spezielle Putzpläne zur täglichen Reinigung und Desinfektion aufgestellt. Unser Hygienekonzept finden Sie übrigens auch auf der Homepage.

 Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gut durch diese schwierige Zeit begleiten werden.

 

Es grüßt Sie und Euch sehr herzlich 

Monika Burbaum